2001 ist Werner Herzog Preisträger des fünften Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau-Preises. Sein Film „Nosferatu – Phantom der Nacht“ (1979) ist eine Hommage an Murnaus Klassiker, die das Grauen - häufig einstellungsgenau - in Farbe trägt und mit Klaus Kinski einen eindrucksvollen Nachfolger für Max Schreck als Nosferatu-Darsteller erschafft - was selbstverständlich nicht die einzige Begründung der Jury ist.

Werner Herzog ist der letzte Preisträger des von der Bielefelder Bankenvereinigung vergebenen Preises.
Mit den Bielefelder Partnern der deutschlandweit agierenden, jedoch in Bielefeld beheimateten Anwaltskanzlei Streitbörger Speckmann wird ein neuer Mäzen gefunden. Als weiterer neuer Förderer konnte die Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG gewonnen werden. Die von beiden Mäzenen getragene „Gesellschaft zur Verleihung des Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreises e.V.“ verleiht seither den Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreis.

Vorsitzender der neu berufenen Jury ist Dr. Horst Annecke als Vertreter der Gesellschaft, Christiane Heuwinkel, Vorsitzende der Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft, Daniel Kothenschulte, Filmkritiker (Frankfurter Rundschau), Filmhistoriker, Filmkurator und Stummfilmmusiker sowie Stefanie Schulte Strathaus, Co-Direktorin des Arsenal Institut für Film- und Videokunst e. V. Berlin, und Mitglied des Auswahlkomitees des Berlinale Forums. Nach Dr. Horst Anneckes Tod wird 2016 Christiane Heuwinkel als Vorsitzende benannt und Matthias Müller, Filmemacher und Professor für Experimentellen Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln in die Jury berufen.

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